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21.4.2008


Carina Frey
Carina Frey
Guten Tag,

ich bin Journalistin beim dpa-Themendienst und schreibe einen Artikel über Möglichkeiten des Seniorenstudiums. Dazu werde ich mit den Organisatoren an verschiedenen Universitäten sprechen. Daneben möchte ich mich aber auch gern mit einer/einem Aktiven unterhalten. Mich interessiert insbesondere, wie der Alltag an der Uni aussieht: Gibt es Probleme/Konflikte mit jüngeren Studenten oder gibt es möglicherweise sogar einen Austausch? Wie ist der Umgang mit den Professoren? Wo stößt das Seniorenstudium an seine Grenzen? Ist es tatsächlich für jeden geeignet, oder sind die Ansprüche zu hoch (oder zu niedrig)?
Ist jemand bereit mit mir zu sprechen? Sie können mich telefonisch erreichen unter 040-4113-2973 oder per Email: frey.carina@dpa.com.

Vielen Dank schon im Voraus

Carina Frey

6.8.2007


Hedwig
Weniger Missgunst und weniger Streit,
bringt Sonne ins Leben, das Herz wird weit.
Wenn Du diese Regel Dein Leben lang hältst,
Und gerne den Freunden und Nachbarn gefällst,
Dann wird man Dein Namen in Ehren behalten,
Auch nach Deinem Abschied
bleibt alles beim Alten.
28.7.2007


Pontia
Grüße Euch Semantiker und wünsche eine schöne Zeit.
13.7.2007


Michael W. Bartle
Dieser Beitrag ist jetzt leider sehr negativ: Es geht darum, dass manche Hauptfachstudierende es beklagen, wenn zu viele "inkompetente Leute", sprich Senioren und Nebenfachstd. eine Vorlesung "überfluten". Denn dann geht es "nicht so zügig voran, weil der Prof. sich auf das niederige Niveau begibt und alles immer wieder bei Adam und Eva anfängt". So etwas spricht zwar niemand vor Publikum aus, aber im kleinen Kreis macht es die Runde. Da der Mensch über "Freiheit, Vernunft und Sprache" verfügt, wage ich es, das Gehörte hier öffentlich kund zu tun, und hoffe auf eine Debatte, die das Problem umkreist, mit oder ohne hermeneutischen Zirkel, und womöglich sogar Lösungsansätze aufzeigt! Ich habe jedenfalls keine Lust, mir meine Interessen in irgendeiner Form vorwerfen zu lassen. Und ich mag auch nicht in einer archaischen Gesellschaft leben, in der es sich nicht mehr gehört, ab 50 keine Fragen mehr zu stellen und ab 60 auf einer Holzbank im Park zu versauern. Damit wären die Prämissen offengelegt. Nun zu meiner These: Wer sich irgendwo aus Neugierde umsehen will, soll das gerne tun, dann aber zunächst schweigen und hören, was bereits Gesagt und Gewusst ist. Niemand geht in eine Bibliothek und schreibt gleich, zunächst liest er doch! Ein Kind kann sich erlauben, erst einmal alles umzugestalten und neu zu definieren, ein Erwachsener muss das Vorhandene erst abwägen. Das wohlwollend-kritische Herangehen muss sich schrittweise vom Naiven lösen. Um wirklich etwas beizutragen und nicht nur dazuzureden, sollte ein Hörer über ein gewisses Pensum an Fachwissen verfügen. Wenn das der Prof. etwas stillschweigend voraussetzt, dann muss man eben in den sauren Apfel beißen und sich kundig machen. Dafür gibt es Bibliotheken, Fachzeitschriften und das Internet, siehe z.B. die Wispor-Seite. Ich habe den Eindruck, dass diese Form der Selbstorganisation in unserem Wohlfahrtsstaaat nicht sehr gefördert wird, und uns andere Länder in dieser Tugen, es ist die Mündigkeit und nichts weniger! - überholen werden. Dies haben mir auch ausländische Studenten bestätigt! Daher hört, überlegt und sprecht, und dies in der richtigen Reihenfolge.
25.1.2007


Heike Weimar
Ach, früher. Früher, da wäre so etwas nicht vorgekommen – Jesus Christus und Erich Honecker in einem Buch. Aber heute sind sie die Hauptpersonen in der Satire „Der Messias kommt aus Appelhülsen und nicht aus Ost-Berlin“ (ISBN 3-86675-007-2) von dem Kölner Schriftsteller Alf Rolla . Die Geschichte spielt im Jahre 1989: Jesus Christus heißt Jupp Chorweiler und ist in einer Comedyshow der Chef einer nicht gerade erfolgreichen Drückerkolonne für Kirchenzeitungen. Dafür hat er andere „Talente“: In einer Kleingartenanlage verwandelt er Apfelschorle in Bier, nur mit einer Handbewegung beruhigt er einige Tage später den Sturm auf dem Halterner See. Erich Honecker, im Roman nur Erich H. genannt, hat für die Show im Radio nichts übrig. Denn vor lauter Problemen weiß er schon gar nicht mehr, wie man so schön sagt, wo ihm der Kopf steht: Stück für Stück wird er von Kollegen und der Presse demontiert. Seine Frau dagegen „verschlingt“ die Comedyshow mit Jupp Chorweiler im Westradio ... Der Roman spielt in einer Liga mit „Freizeichen“ von Ildikó von Kürth und „Herr Lehmann“ von Sven Regener. Und das ist, nun ja, nicht das Schlechteste.
11.10.2006


Hotzenblitz
Hallo erstmal!
s.l.=sine loco, also ohne Ortsangabe
13.9.2006


Maja
Was bedeutet denn bitte der Zusatz s.l. in einer Literaturangabe?
Bitte schnell antworten, weil Arbeit muss fertig werden-kann es natürlich auch so übernehmen aber wenn der korrektor fragt, sthe ich dann da!!
12.9.2006


Neigschneide
Vielen Dank für den freundlichen Empfang hier. Mich interessieren vor allen Dingen Märchen, Sagen und Fabeln. Wahrscheinlich gehöre ich damit zu den Germanisten. Musikalisch bin ich leider nicht aktiv und höre eher Schlager als Klassik.
9.8.2006


Lutz
Hallo Neigschneide,
und herzlich willkommen!
Es kommt ganz darauf an, welche Interessen man hat. Musik? Philosophie? Was man nicht studieren kann ist Gerontologie, das ist nämlich ein Aufbaustudium. Es sei denn, man hat bereits ein Examen in der Tasche. Ich persönlich würde aber nicht unbedingt Gerontologie studieren wollen, das ist mir schon wieder zu "seniorengerecht". Bin noch ganz zufrieden, wenn ich mich durch Joggen und Denksport fit halten kann.
30.6.2006


Askanas,Bernd
Pressemiteilung
Schmerzfrei trotz Arthrose

Endlich wurde ein Weg gefunden, auf dem es möglich ist, trotz Arthrose ohne größeren Aufwand schmerzfrei leben zu können.
Der Autor – selbst Arthroseopfer – praktiziert diese Methode seit cirka 16 Jahren an sich selbst mit großem Erfolg. Schon viele Menschen konnten sich selbst zur Schmerzfreiheit verhelfen, indem sie seine Erfahrungen nutzten. Und das mit einem Aufwand, der lediglich ein Bruchteil des Aufwands für den Zigarettenkonsum eines Durchschnittsrauchers ausmacht. Eine weitere seiner Entdeckungen bietet die Möglichkeit, Schlackenablagerungen, die häufig starke Gelenkblockaden hervorrufen können, aus den Gelenken zu entfernen. Auch diese Methode hat er selbst praktiziert. Seine vorher stark versteiften Finger wurden von allen Blockaden befreit und sind heute wieder voll beweglich.

Bezugspreis: Vorauszahlung € 13,90

Konto-Nr: 808 709
BLZ: 452 514 80

Lieferung ins Ausland: € 16,00 Nur gegen Vorkasse
IBAN-Nr.: DE 40 45 25 14 80 0000 80 87 09
BEC-Code: WELADED 1 WET



Bezugsadresse: Bernd Askanas
Tulpenweg 6
41564 Kaarst
02331/ 37 65 528
0173 74 78 260
E-Mail: basbodd@online.de



26.6.2006


Katamaran
Hallo Neigschneide!
Zuerst brauchst Du das Vorlesungsverzeichnis! Das gib6t es auch im Internet, natürlich noch nicht für das Wintersemester. Als Anfängerin schaust Du am besten in die Abteilung "Hörer aller Fakultäten". Da ist meistens eine Vorlesung dabei, die Du als Gasthörer mimachen darfst. Das soll für den Anfang genügen, nur nicht übertreiben und mehrere Veranstaltungen belegen kannst Du immer noch.
Viele herzliche Grüße,
Katamaran
26.6.2006



Neigschneide
Ich bin neu in Heidelberg und möchte das im Wintersemester beginnen. Allerdings kenne ich mich noch überhaupt nicht aus und brauche einen Crashkurs.
22.6.2006



Ger1940
Hallo, ich bin neu im Seniorenstudium und freue mich riesig auf die kommende Zeit :-))))
4.4.2006


Manfred1946
Bin wissensdurstig und bildungshungrig hier gelandet, lese gerne die Beiträge und möchte selbst nach meiner Pensionierung noch einmal studieren. Jetzt weiß ich, daß ich mit meinem Wunsch nicht alleine bin.
24.2.2006


Romantiker
Die Computerei braucht viel Zdeit - und ICH HABE VIEL ZEIT. endlich - meine Kinder stehen auf eigenen Füßen und auch meine Enkel sind aus dem Gröbsten heraus. Waruma auch nicht die Zeit ein wenig genießen, die Seele baumeln lassen, die Jahre und mit Glück noch ein Jahrzehnt genießen. Man wird nicht mehr gebraucht wie früher - in der Familie, im Beruf. Das ist nicht nur Mangel sondern auch Glück unserer Zeit. Warum dies beklagen. sollen die Jüngeren Ihren Platz einnehmenn und die Älteren zurücktreten. Wire haben es uns verdient.Euch allen einen schönen Lebens, Studien und Genußabend.
8.2.2006


Heinrich Schwendner
Ich bin neulich auch nicht reingekommen und habe sogar in der Bibliothek angerufen. Vielleicht liegt es auch am Internet-Explorer, wenn der keine neue Version ist, dann geht es nicht. Bei mir lag es jedenfalls daran und ich komme wieder auf alle Seiten. Hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben: Sie müssen einen neuen Internet-Explorer installieren. Mit freundliche Internet-Grüßen: H. Schwendner
31.10.2005


Lothar
Warum komme ich nicht über Internet auf die Bibliotheksseite, bzw. bekomme keine Verbindung über die HEIDI-Suche?
29.10.2005


Karin
Finde es toll, daß Sie mitmachen wollen!!!
Ich könnte auch rausfahren, aber im Wintersemester wird das schwierig werde, auch weil nicht alle in dieser Richtung wohnen. Vielleicht machen wir das erste Treffen in Heidelberg und sehen dann, woher die Leute kommen,
liebe Grüße,
Karin
18.10.2005


Brigitte Müller
Hallo Karin, anscheinend hat es jetzt allen die Sprache verschlagen. Ich möchte aber die Idee vom Gesprächskreis aufgreifen und schlage als Kennlerntermin den ´kommenden Mittwoch vor. Ich wohne in Aglasterhausen und würde das Bürgerstüble vorschlagen, kann aber auch nach Heidelberg kommen. Die Idee sollte auf jeden Fall beibehalten werden!
16.10.2005


Karin
Hallo "Silberfüchse", so nennt doch die Senioren in der Vorlesung? Ich freue mich immer wieder über die netten Beiträge hier und auch über manche Tips (Danke Schäfchenwolke). Manchmal denke ich auch über einen Gesprächskreis nach, vielleicht 1mal pro Woche, bei dem man sich in gemütlicher Runde und einem Glas Wein die eine oder andere Anekdote über früher und heute (ich bin nämlich nicht das erste Mal im Hörsaal) preisgeben kann. Es wäre nett, wenn Ihr dieser Idee nun etwas schreiben würdet!
Viele Grüße,
Karin
26.8.2005


Schäfchenwolke
Hallo, bis das Semester wieder angeht, kann ich das Sommerprogramm der Akademie für Ältere empfehlen. Es läuft noch bis Ende August und ist im Internet unter www.akademie-fuer-aeltere.de abrufbar. Ich freue mich aber auch über die normale Uni, da ich den Kontakt mit den Jüngeren nicht missen mag. Viele Grüße an alle, die im Herzen jung geblieben sind!
Schäfchenwolke

20.8.2005


Norbert
Bei Aristotles gibt es dafür den Begriff proton Pseudos. Damit wird ein Grundirrtum beteichnet, der als falsche Voraussetzung einer Beweisführung die Unbrauchbarkeit aller sich daraus entwickelten Schlüsse mit sich bringt. In jedem Syllogismus besteht natürlich die Gefahr des proton pseudos. Daher sollte man auch keiner Statistik trauen, wenn die Datenerhebung unklar ist und gleichzeitig richtig gerechnet wurde erhält man - und ich bleibe bei meinem Begriff - falsche Erkenntnisse.
Viele Grüße,
Norbert
4.8.2005


Norbert
Herr Krantz, ich kann leider keinen Euphemismus erkennen. Wenn ein Forscher ein Resultat für wahr hält, das auf falschen Voraussetzungen beruht, dann hat er 1. eine Erkenntnis erlangt und 2. ist diese Erkenntnis falsch.
Viele Grüße,
Norbert
3.8.2005


Jürgen Krantz
An Norbert:
"Falsche Erkenntnisse" ist ein Euphemismus. Sie meinten wohl "Scheinwissen".
1.8.2005


Karin
Grüße an alle aus Eberbach!
31.7.2005


Norbert
Ich besuche immer wieder sehr gerne die Orientalistik und Altertumswissenschaften. Auch hier lohnt es, sich mit der Hermeneutik zu beschäftigen, ohne die diese Wissenschaften nicht arbeiten können (könnten sie schon, aber dann hätten wir entweder falsche oder gar keine Erkenntnisse).
5.7.2005


Norbert
Der Verstehensbegriff bei Gadamer:
Verstehen auf die Erfahrung von Wahrheit gerichtet, die jeder wissenschaftlichen Methodik vorausgeht. Das hermeneutische Verstehen vollzieht sich über die Sprache, über das Gespräch oder über Gesprächssituationen, in denen, wenn es zu einer erfolgreichen Kommunikation kommen soll, die „Horizonte” der Gesprächspartner abgeglichen werden müssen: „So gehört zu jedem echten Gespräch, dass man auf den anderen eingeht ...”. Das Verstehen ist sprachgebunden; der Mensch ist ein verstehendes, vor allem sprachliches Wesen. Gadamer führte in Wahrheit und Methode aus: „Die eigenen Begriffe bei der Auslegung vermeiden zu wollen, ist nicht nur nicht möglich, sondern offenbarer Widersinn. Auslegen heißt gerade: die eigenen Vorbegriffe mit ins Spiel bringen, damit die Meinung des Textes für uns wirklich zum Sprechen gebracht wird.”
5.7.2005


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19.6.2005


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Heidelberg ist online.
3.5.2005 Uhr








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